Kontaktanalyse¶
Wenn zwei Körper in Kontakt kommen, wird eine Kontaktkraft \(t_c\) über die Kontaktfläche übertragen. Das Prinzip der virtuellen Arbeit wird wie folgt umgeschrieben.
Hierbei bezeichnet \(S_c\) die Kontaktfläche, und \(u^{(1)}\) und \(u^{(2)}\) bezeichnen die Verschiebungen des Kontaktkörpers 1 bzw. des Kontaktkörpers 2.
Bei der Kontaktanalyse werden Flächen, die potenziell in Kontakt kommen können, als Flächenpaar angegeben. Eine Fläche dieses Paares wird als Master-Fläche, die andere als Slave-Fläche bezeichnet. Bei diesem Master-Slave-Analyseverfahren werden die Kontaktzwangsbedingungen wie folgt angenommen.
- Ein Slave-Knoten durchdringt die Master-Fläche nicht.
- Wenn Kontakt auftritt, befindet sich der Slave-Knoten an der Kontaktposition, und Master- und Slave-Fläche übertragen über diesen Kontaktpunkt Kontaktkraft und Reibungskraft aufeinander.
Durch Diskretisierung des letzten Terms von Gleichung \(\eqref{eq:2.2.70}\) mittels der Finite-Elemente-Methode erhält man die folgende Gleichung.
Hierbei bezeichnen \(K_c\) und \(F_c\) die Kontaktsteifigkeitsmatrix bzw. die Kontaktkraft. Die Finite-Elemente-Formulierungen der Total-Lagrange-Methode und der Updated-Lagrange-Methode unter Berücksichtigung der Kontaktzwangsbedingungen lauten wie folgt.
Verwandte Themen¶
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