!SPRING_A¶
Definition einer axialen Feder.
Zwischen den beiden Knoten, die durch ein zweiknotiges Verbindungselement (Elementtyp 511) verbunden sind, wird eine axiale Feder entlang der Verbindungslinie dieser beiden Knoten definiert. Die Richtung der Feder folgt der Verformung des Modells. Um eine Feder zu definieren, die bestimmte Freiheitsgrade miteinander verbindet, verwenden Sie !SPRING_D.
Definition auf der Seite der Netzdaten¶
!SPRING_A ist ein Schlüsselwort, das die Federkonstante als Materialeigenschaft angibt; allein dadurch existiert noch keine Feder. In den Netzdaten (msh) müssen die folgenden zwei Definitionen vorhanden sein.
- Ein Element des Elementtyps 511, dessen Konnektivität aus den beiden von der Feder verbundenen Knoten besteht (→
!ELEMENT) - Ein Abschnitt mit
TYPE=INTERFACEfür die entsprechende Elementgruppe (→!SECTION). FürMATERIAList der Materialname anzugeben, für den mit diesem Schlüsselwort die Federkonstante definiert wurde.
Parameter¶
Keine
** 2. Zeile **
Gibt die axiale Federkonstante an.
| Variablenname | Attribut | Beschreibung |
|---|---|---|
| SPRING_COEFF | R | Federkonstante |
Verwendungsbeispiel¶
Definition einer axialen Feder zwischen Knoten 1 und Knoten 2 (Federkonstante 1000)
msh
!ELEMENT, TYPE=511, EGRP=ESPRING
1, 1, 2
!SECTION, TYPE=INTERFACE, EGRP=ESPRING, MATERIAL=SPRING1
1.0
cnt
Hinweise¶
- Eine axiale Feder besitzt Steifigkeit nur in einer axialen Komponente. Die Freiheitsgrade in Richtungen orthogonal zur Federachse müssen gesperrt oder durch andere Elemente abgestützt werden.
- Wenn die Koordinaten der beiden Knoten übereinstimmen (Federlänge 0), ist keine Axialrichtung definiert; deshalb wird die Federkonstante in allen drei Richtungen gleich angesetzt.
- Ein Material, für das eine Federkonstante definiert ist, wird als Material ausschließlich für Verbindungselemente behandelt. Es kann nicht unter demselben Materialnamen mit elastischen Eigenschaften für Volumenelemente gemeinsam verwendet werden.
!SPRING_Aist eine Feder eines Verbindungselements zwischen zwei Knoten und hat einen anderen Anwendungszweck als die Randbedingung!SPRING, die einen Knoten elastisch gegen den Boden abstützt.